Alice im Neuland

erzählt die Geschichte des Internets irgendwo zwischen Bilderbuch und Märchen, Sachbuch und Erziehungsratgeber. Der Mensch­heitstraum von einer besseren Welt fließt ins Meer der Erkenntnis. Das Buch ist eine Zumutung für die ganze Familie. Kreuz und quer zerrt der Autor seine Leser zusammen mit Alice durch das Neuland, bis die grauen Zellen Funken sprühen. Die Geschichte muss weitergesponnen werden: Computer Frischlinge und alte Hasen disku­tieren am Küchentisch über ihre Entdeckungen. Alice im Neuland will nichts erklären, sondern Kreativität und freies Denken fördern.

 

 

Inhaltsverzeichnis Leseprobe Pressemappe

 

 

 

 

Autor

Paul Andersson

ist Wahl-Münchner und versucht zusammen mit seiner Frau seine Kinder im kritischen Umgang mit den digitalen Medien zu erziehen. Sein Versagen auf diesem Gebiet wird er nun mit seinem ersten Buch – fortführen oder sühnen. Paul arbeitet seit über 20 Jahren erfolgreich in der Medien- und Internetbranche.
Nach dem Abitur schnupperte er mutig die Luft der neuen Bundesländer, wo er unter anderem Informatik und Journalismus studierte. Seine Kindheit verbrachte er noch offline mit Schnitzeljagden und Ballspielen. Das Licht der Welt erblickte er 1977 nördlich des Äppeläquators.

Illustratorin

Annamaria Papp-Ionescu

machte ihr Diplom an der Moholy-Nagy-Universität für Kunst und Design (MOME), die dem Bauhaus-Konzept folgt. Als Architektin lebt und arbeitet sie mit ihrer Familie in München. Sie entwirft, baut, malt, tanzt, … Paul hat sie am Rande des Fußballfeldes kennengelernt – wegen der Söhne und Nachbarschaft. Das Ergebnis dieses Glücksfalls ist ihre jahrelange Zusammenarbeit und schließlich dieses gemeinsame Buchprojekt.
Ihre Illustrationen bestehen aus verschiedenen Ebenen und wollen Vor-Bilder neu interpretieren. Der verschwommene Hintergrund und die skizzenartige, offene Form soll die Fantasie der Kinder beflügeln, sie für die Probleme unseres Zeitalters durchlässig machen und in ihnen den Wunsch auf ein wahres Leben erwecken.

 

 

 

Leseprobe

Alice im Neuland

Kapitel 5 – Kevins Garage

 

 

In der Garage standen viele Computer und Bildschirme. Einige Frettchen bastelten an ihnen herum. Andere saßen davor und hackten Zahlen und Buchstaben in die Tastatur. Alice ging zur Kaffeemaschine. Dort standen andere Frettchen und unterhielten sich.
»Wir heißen alle Kevin, ist einfacher so!«, kicherten sie. (...)

Laut sagte sie: »Und woran arbeitet ihr Kevins?«
»An diesem magischen Leerbuch! Wir schenken dir eins.« Mit großer Geste überreichte Kevin Alice ein blaues Buch.
»Vielen Dank!« Alice nahm das Buch. Sie war ein überaus wissbegieriges Kind und freute sich über dieses Geschenk.
Sie hatte Lehrbuch verstanden und erwartete eine Art Schulbuch oder Lexikon. »Welches Thema?«, wollte sie daher wissen, während sie das Buch aufklappte.
»Du kannst hineinschreiben, was du willst, zum Beispiel was du gerade machst oder was du gerne isst. Und du kannst lesen, was deine Freunde machen und essen!« Triumphierend sahen die Kevins Alice an.