Mio und die Funkelsteine

Ein Abenteuer im Wichtelwald

Im Wichtelwald, da wo Mio und seine Freunde wohnten, besaß jeder Wichtel einen ganz besonderen Stein. Kümmerte er sich gut um sich selbst und diesen Funkelstein, so leuchtete dieser hell und schenkte Wärme und Freude.

Ausgerechnet an Mio‘s Geburtstag verschwanden viele dieser Funkelsteine.
In einem aufregenden Abenteuer machten sich der Wichteljunge und seine Freunde auf die Suche nach dem Dieb. Werden sie die Funkelsteine wiederfinden?

Eine spannende Geschichte zur Förderung der Empathiefähigkeit und Selbstfürsorge.

 

Autorin
und Illustratorin

Livia Schwander

Im Sommer 1991 in Luzern (CH) geboren besuchte Livia nach dem Gymnasium die pädagogische Hochschule. Es folgten sieben bereichernde Jahre als Kindergärtnerin und parallel dazu zwei Jahre als Schulleitung und Lernbegleitung in der mitgegründeten Kompass-Schule in Luzern. Seit Sommer 2020 widmet sich Livia unter anderem den Themen der Spiritualität und der Bewusstseinsentwicklung. So ist auch ihr Buch Herzensblicke – auf dem Weg in eine neue Welt im Frühjahr 2021 erschienen.

Weitere Infos unter www.livia-schwander.com

Autorin
und Illustratorin

Jana Schwander

Jana (geboren 1995 in Luzern) studierte nach Abschluss des Gymnasiums Psychologie und Erziehungswissenschaft en an der Universität Bern. Im Rahmen einer Abschlussarbeit schrieb und illustrierte sie das Bilderbuch Das Geheimnis im alten Turm, welches später in Zusammenarbeit mit ihrer Schwester Livia als Musical veröff entlicht wurde. Nachdem Jana berufl iche Erfahrungen im schulpsychologischen Dienst und im Kinderspital gesammelt hatte, arbeitet sie aktuell in der Akutpsychiatrie für Erwachsene. Parallel dazu absolviert Jana die Ausbildung zur Psychotherapeutin an der PSP in Basel.

 

 

 

Leseprobe

Mio und die Funkelsteine

Seite 10/11

 

 

Wo mochten wohl all diese Steine sein? Noch nie war es bisher im Wichtelwald vorgekommen, dass jemand seinen Stein verloren hatte.

»Ich bin sicher, jemand hat unsere Steine gestohlen!«, rief ein aufgeregtes Tannenhutzeli.

»Bist du sicher? Wer kann denn so böse sein und uns die Steine wegnehmen?«, fragte ein Wurzelrätsch verzweifelt.

Die Wichtel waren außer sich und niemand konnte sich vorstellen, was geschehen war. Isaia nahm Mio zur Seite, wo zwei aufgeregte Tannenhutzeli standen. »Ich habe Fußabdrücke entdeckt«, rief Fynn. Er war einer der kleinsten Wichtel im Wald, und zusammen mit seiner Schwester Yara wollte er helfen, die Steine wiederzufinden.

»Wir brauchen eure Hilfe«, meinte Yara. Isaia nickte bedacht: »Ich bleibe hier. Die Wichtel brauchen mich. Doch du Mio, du gehst mit den beiden mit und suchst nach den Steinen.«

»Kommt! Ich weiß, wo unsere Suche beginnt«, rief Fynn und nahm Mio bei der Hand.